Geschichte

Seit mehr als 400 Jahren …

Seit mehr als 400 Jahren verbindet der Finowkanal die Havel im Westen mit der Oder im Osten. Er ermöglichte den Warentransport von Berlin zur Ostsee und umgekehrt. Selbst mit der Anlage von Doppelschleusen und trotz Schleusungen rund um die Uhr erreichte der Finowkanal Anfang des 19. Jahrhunderts sein Limit, so dass der Bau des parallel verlaufenden Oder-Havel-Kanals erforderlich wurde.

Historische Schleusen und Baudenkmäler aus der Zeit der Industrialisierung

Seither ging die Bedeutung des alten Finowkanals kontinuierlich zurück. Heute faszinieren die zwölf denkmalgeschützten historischen Schleusen jeden Bootstouristen, und mit seinen Baudenkmalen aus der Pionierzeit der deutschen Industrialisierung bietet der Finowkanal ein einzigartiges Erlebnispotenzial mit erheblichen wirtschaftlichen Chancen im wassertouristischen Sektor.

Dokumente und Quellen

Über die Geschichte des Kanals und seiner Bauwerke wie auch über die Entstehungsgeschichte des Thorn-Eberswalde Urstromtals, in dem sich das Flüsschen Fine seine Bahn gegraben hat, gibt es reichlich Material im Internet, das wir an dieser Stelle nicht wiederholen müssen. Wir verweisen stattdessen auf einige der im Internet verfügbaren Dokumente und Quellen, über die sich unsere Besucher einen nahezu beliebig umfassenden Eindruck von dieser landschaftlich und kulturell interessanten Region verschaffen können, z.B.:


Kommunale Arbeitsgemeinschaft Finowkanal

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

WITO Barnim

Finowkanal in Wikipedia

Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg

Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice (ELWIS)

Märkische Eiszeitstraße

Wirtschaftsgeschichte Eberswalde 1945 – 1990

Außer Betrieb: Industriekultur im Finowtal Ein historischer Reiseführer (Kristin Pilz)

Erosion: Spuren der Industriekultur im Finowtal (Hans Jörg Rafalski)

Die Obere Havel und der Finowkanal (Jörn Lehmann)

Das Finowtal in Sage und Geschichte, Sitte und Brauch (Rudolf Schmidt)


Hartmut Ginnow-Merkert

Vorsitzender