Eine Reise

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Langer Trödel

Einer der schönsten und naturbelassensten Abschnitte des Finowkanals: der „Lange Trödel“. Hier konnte man ein langes Stück ohne Unterbrechungen durch Schleusen und Brücken treideln („trödeln“). Mit neuen Brücken und einem Schleusenneubau wurde der Lange Trödel aufwändig restauriert und ist seit 2016 wieder für Boote bis zu 1,20m Tiefgang durchgängig befahrbar.


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Neue Schleuse

Sicht über den Oder-Havel-Kanal hinweg auf die neue Zerpenschleuse, mit der der Lange Trödel wieder an den alten Teil des Finowkanals angeschlossen wurde.


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Zerpenschleuse

Das neue „Hafendorf“ und die neue Marina bei Zerpenschleuse.


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Werbellinkanal

Das im Jahr 2018 neu eröffnete Verbindungsstück des Werbellinkanals bei Marienwerder zwischen Finowkanal und Oder-Havel-Kanal ermöglicht wieder die direkte Zufahrt vom Finowkanal zum Werbellinsee.


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Schleuse Rosenbeck

Motoryachten auf dem Weg zum Werbellinsee über die Automatikschleuse bei Rosenbeck.


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Werbellinsee

Der Werbellinsee – Passagierschiff der Reederei Wiedenhöft.


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Solar Explorer

Die „Solar Explorer“, solares Forschungs- und Schulschiff der UNESCO-Biosphäre Schorfheide-Chorin.


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Schleuse Ruhlsdorf

Wieder auf dem Finowkanal – in der ersten der 12 historischen Schleusen, der Ruhlsdorfer Schleuse. Noch immer handbetrieben, noch immer gebührenfrei.


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Leesenbrücker Schleuse

Romantisch gelegen: die Leesenbrücker Schleuse bei Marienwerder (1879).


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Die „Oderberg“

Leider nur noch ein seltener Besuch: Die „Oderberg“ mit Passagieren auf dem Finowkanal unterwegs.


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Finowfurt

Der frühere Treidelweg bei Finowfurt, heute vollständig zugewachsen.


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Herrmannsmühle

Holzwirtschaft und die damit verbundene Flößerei bestimmten im 18. und 19. Jahrhundert den Alltag im Finowtal. Dutzende von Sägemühlen und Flößereibetrieben versorgten die Bevölkerung mit Arbeit und Einkommen. Das Bild zeigt die Reste des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen „Herrmannsmühle“ in Finowfurt. Der kleine See am Ende des Stichkanals heißt heute noch „Holzgrube“.


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Schleuse Schöpfurth

Die Schleuse Schöpfurth in Finowfurt, im Jahr 2006 für 1.9 Million Euro neu erbaut.


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Teufelsbrücke

Die „Teufelsbrücke“, nach mehrfacher Umsetzung und Verkürzung schließlich vor einhundert Jahren als Treidelbrücke hier neu aufgestellt. Hier lohnt sich übrigens ein Besuch der liebevoll restaurierten Messingwerksiedlung und des dazu gehörenden Wasserturms des Architekten Paul Mebes, auch wenn das Umfeld des Hafens nicht gerade zum Verweilen einlädt…


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Kupferhäuser

Das Kupferhaus Typ ”Sorgenfrei” – eines der acht Kupferhäuser (1932), an dessen Entstehung der berühmte Architekt Walter Gropius maßgeblich beteiligt war. Die Kupferhäuser waren als Fertighäuser konzipiert und wurden per Schiff in verschiedene Teile der Welt versandt. Sieben der acht hier aufgestellten Musterhäuser sind noch heute bewohnt; das kleinste und jüngste ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten. Die Stadt Eberswalde erwarb das Haus im Jahr 2019, In Zusammenarbeit mit den zwei beteiligten Vereinen soll das Haus mittelfristig origininalgetreu hergerichtet und als Kupferhausmuseum der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.


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Papierfabrik

Die ehemalige Papierfabrik Wolfswinkel wirkte hier seit 1756, heute eines der verlassenen Industrieareale Eberswaldes. Eines Tages – vielleicht – ein begehrter Ort für kreatives Arbeiten und attraktives Wohnen am Finowkanal?


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Büttenproduktion

Der Eingang zur Büttenproduktion (Büttenpapier = handgeschöpftes Papier). Bis 2013 als Museum betrieben, inzwischen leider geschlossen.


Fast alle Maschinen und Gerätschaften der Büttenproduktion sind noch immer betriebsbereit. Unser Initiative wünscht sich die Wiederauferstehung als Teil eines Museums der Industriekultur am Finowkanal.


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Papierfabrik

Mit etwas Phantasie (und viel Geld) kann man sich hier eine wunderbare Wohnanlage direkt am Finowkanal vorstellen.

oben: Eines der ganz alten Gebäude der Papierfabrik.

unten: Ein Blick aus der Papierfabrik auf den Finowkanal.


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Villa Marggraff

Villa Marggraff, Residenz des Fabrikbesitzers Bernhard Carl Marggraff; 1997 von Brandstiftern zerstört.


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Borsighalle

Die Borsighalle, ein national bedeutendes Denkmal der Industriegeschichte. Erste freitragende modulare Stahlhallenkonstruktion in Deutschland. Nach ihrer Errichtung in Berlin durch August Borsig um 1849 wurde die Halle im Jahr 1900 als so genannte „Knüppelhalle“ der ehemaligen Hufeisenfabrik an diesem Ort aufgebaut. Nach diesem Muster entstanden alle Bahnhofshallen in Deutschland aus dem Dampfzeitalter.


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Dampfspeicherlokomotive

Ganz versteckt im hinteren Teil des „Familiengartens“ die letzte und einzige Dampfspeicherlokomotive in der Region.


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Die „Anneliese“

Die „Anneliese“, der letzte Finow-Maßkahn auf dem Finowkanal, ist inzwischen nach außerhalb verkauft. Das Finowmaß stellte den ersten Standard Deutschland für die Planung und den Bau von Kanälen und Schleusen dar. Die Abmessungen lagen bei ca. 40 x 5 m, mit einem Tiefgang von 1,40 m. Zwei Finowmaßkähne passen in jede der historischen Schleusen des Finowkanals.

Mit der „Anneliese“ verlor die Stadt Eberswalde ein weiteres Merkmal ihrer industriekulturellen Identität.


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Schleuse Kupferhammer

Die Kupferhammer Schleuse ist mit über 4m Höhenunterschied eine der beeindruckendsten Schleusen des Finowkanals.


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Waggonaufzug

Dieses rostige Gestell ist das Überbleibsel eines weiteren Industriedenkmals am Finowkanal. Die 1871 unterhalb dieser Stelle am Finowkanal errichtete Hufnagelfabrik von Julius Moeller and Clemens Schreiber benötigte einen Gleisanschluss zu der etwa 6m oberhalb verlaufenden Eisenbahnstrecke Berlin–Stettin. Der von der Fa. Borsig 1908 hier errichtete Waggonaufzug beförderte Güterwagen mit bis zu 30 Tonnen Gewicht innerhalb weniger Minuten auf- bzw. abwärts. Leider ist von der Hufnagelfabrik praktisch nichts erhalten, und die Fabrikantenvilla am Kupferhammerweg gibt ebefalls ein trauriges Bild ab.

Wir erwarten, dass sich die Stadt Eberswalde und der Landkreis Barnim eines Tages für die Einrichtung eines Industriekulturpfades und dessen Eingliederung in das Netzwerk Europäische Route der Industriekultur engagieren werden.


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Versuchsrundfunkanstalt

Hier sehen Sie die traurigen Überreste der einstmaligen Versuchsrundfunkanstalt, von der aus 1923 das erste Live-Konzert in Deutschland ausgesendet wurde. Nachdem sich niemand um den Erhalt dieses Denkmals kümmerte, zerfielen die Reste der Anlage.


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Ragöser Schleuse

Ein idyllischer Platz an der Ragöser Schleuse. Fast könnte man sich diese Arbeitsschute als schwimmendes Feriendomizil vorstellen. Doch liegt es hier nur für die Arbeitscrew, die am Finowkanal die Wartungsarbeiten durchführt. Vielleicht – eines Tages?


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Stecherschleuse

Die Stecherschleuse in Niederfinow ist eine der reparaturbedürftigsten Finowkanalschleusen. Jeder Tag, der ohne die nötigen Reparaturen vergeht, kann diese Schleuse das Ende der durchgängigen Schiffbarkeit des Finowkanals und damit der wassertouristischen Entwicklungschancen für die Stadt Eberswalde und den Landkreis Barnim bedeuten. Etliche weitere Schleusen befinden sich in einer ähnlich prekären Lage. Wir erwarten, dass für die dringend erforderliche Renovierung bald eine dauerhafte Lösung gefunden sein wird.


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Elektrizität

Nur wenige Besucher und Anwohner wissen, dass der Finowkanal eigentlich genug Elektrizität produziert, um ganze Ortsteile ausreichend mit Strom zu versorgen. Rund um die Uhr und rund ums Jahr.


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Schiffshebewerke

Nun sind wir nach einem Abstieg von 36 Metern unten angelangt. Hier müssen Sie sich entscheiden: Entweder zurück über’s Schiffshebewerk und den Oder-Havel-Kanal, oder die Weiterfahrt über Hohensaaten und die Oder in Richtung Ostsee. Das neben dem alten entstandene neue Schiffshebwerk mit größerer Kapazität geht 2020 in den Probebetrieb. Nach bisherigen Planungen soll das alte Schiffshebewerk später stillgelegt werden. Eine weiter Aufgabe für unseren Verein und andere Mitstreiter: Das alte SHW, ein Wahrzeichen der Region und Meisterwerk der Wasserbaukunst, weiterhin betreiben, wenn auch nur an Wochenenden und im Sommer.


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Schleusentreppe

Sie sehen hier die oberste der vier Kammern der einstmaligen Schleusentreppe, mit denen zwischen 1914 und 1934 die Schiffe die Höhendifferenz von 36m überwanden. Zuvor waren dafür die 12 Schleusen des Finowkanals erforderlich; nach 1934 erledigte das inzwischen 80 Jahre alte Schiffshebewerk diese Aufgabe. In nur 20 Minuten. Die Schleusentreppe ist für Besucher praktisch unzugänglich und überhaupt nur schwer aufzufinden. Wegen des neuen Schiffshebewerks existieren nur noch die beiden oberen Schleusenkammern.


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Krafthaus

Direkt neben dem alten Schiffshebewerk befindet sich das ehemalige Krafthaus, das mit drei Dieselmotoren als Notstromaggregat den Betrieb der Elektromotoren des Schiffshebewerks gewährleistete. Man merkt dem Krafthaus – heute zugleich Touristeninformation – nicht an, dass es wegen des neuen Hebewerks mit einem finanziellen Kraftakt von seinem ursprünglichen Standort nach hierher verlegt wurde. Heute laufen die Dieselmotoren nicht mehr, doch lohnt der Besuch sich schon allein wegen einer spannenden Videodokumentation.


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Unterhalb des Schiffshebewerks

Unterhalb des Schiffshebewerks befinden Sie sich eigentlich schon auf dem Niveau der Oder. Doch passieren Sie auf dem Weg dorthin noch die große Schleuse bei Hohensaaten. Der stark fluktuierende Wasserstand der Oder kann so nicht den Wasserpegel auf dem unteren Abschnitt des Original-Finowkanals beeinträchtigen.

Lassen Sie sich Zeit auf diesem naturnahen Abschnitt Ihrer Reise. Vielleicht besuchen Sie die alte Stadt Oderberg mit ihrer Burgruine, der Stüler-Kirche und vor allem dem Binnenschifffahrtmuseum. Vielleicht bleiben Sie sogar eine Nacht in der Marina Oderberg und wandern ein wenig in den nahe gelegenen Wäldern oder zum Pimpinellenberg.



Gern beantworten wir Ihre Fragen zu dieser Reise. Senden Sie einfach eine Email an: unser-finowkanal@t-online.de.