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Wie kam die Cholera nach Berlin? –

Flößerei während der Cholera-Zeit

Bei der Aufarbeitung der Geschichte der Flößerei haben Aspekte der Seuchenbekämpfung bisher kaum Beachtung gefunden. Im Folgenden soll auf die Wechselwirkung zwischen Flößerei und der Ausbreitung von Seuchen eingegangen und die Folgen von Epidemien für die Flößer untersucht werden. Gerade am Beispiel der Cholera-Epidemien des 19. Jahrhunderts wird die enge Verflechtung der Flößerei in den Stromgebieten der Weichsel, Oder und Elbe deutlich. Zu dieser Zeit waren Flößer über das Einzugsgebiet mehrerer Ströme hinweg tätig. Deshalb sollten bei der Aufarbeitung der Geschichte der Flößerei, gerade zwischen Oder und Weichsel, nicht nur eng begrenzte Regionen betrachtet werden.

Zur Cholera allgemein

Von allen Seuchen, die jemals in Europa grassierten war neben der Pest die Cholera die gefährlichste. Über das Auftreten der Cholera in früheren Jahrhunderten ist wenig bekannt, da die großen Volksseuchen unter dem Namen „Pest“ oder ähnlichen geführt wurden. Bekannt ist nur, dass die Cholera ihren Ursprung in Indien hat und sich von dort bis nach Europa ausbreitete. Erst nachdem Robert Koch 1883 den Cholera-Bazillus entdeckte, war ein wirksamer Kampf gegen diese Seuche überhaupt möglich.

Ausbreitung der Seuche im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert breitete sich die Cholera von Indien kommend in mehreren, regelrechten „Kriegszügen“ über Russland bis nach Europa aus. Im August 1831 starb ein Schiffer auf einem Torfkahn vor den Toren Berlins in Charlottenburg. Die mittelalterliche Seuche hatte die preußische Hauptstadt nahezu unvorbereitet erreicht und verbreitete Angst und Schrecken unter den Einwohnern. Noch bis in das 20. Jahrhundert hinein gelang es der Cholera, immer wieder nach Europa vorzudringen. Wie konnte sich die Seuche wiederholt soweit ausbreiten? Die Experten erkannten schnell, dass die Cholera den Handelswegen folgte. Das waren im 19. Jahrhundert vor allem die Wasserstraßen. Die in unmittelbarer Nähe der Ströme Beschäftigten, insbesondere Schiffer und besonders Flößer wurden beinahe immer als Träger der Krankheit ausgemacht. Die Weichsel spielte hier eine Schlüsselrolle. Ihr Oberlauf lag zu dieser Zeit in Polen und Russland. Etwa ab Thorn, bis zu seiner Mündung bei Danzig floss der Strom durch Preußen. Außerdem war die Verbindung von der Weichsel über den Bromberger Kanal zur Oder eine wichtige, vielbefahrene preußische Wasserstraße.

Ewald schreibt 1911 zur Ausbreitung der Cholera in seinem Lehrbuch „Soziale Medizin“: „…Viel gefährlicher erscheint eine Kategorie von Ausländern, die, ohne festen Wohnsitz zu haben, nach Deutschland kommen, das sind die Flößer und Flußschiffer. In den ganzen Epidemien ist der Krankheitsstoff fast stets von Russland in das Weichselgebiet eingeschleppt worden, und diese Einschleppung erfolgt hauptsächlich durch den Flößereiverkehr. Die Hauptverkehrsader für den Güterverkehr zwischen Russland und Preußen ist die Weichsel, und dieser Verkehr beschränkt sich hauptsächlich auf Schiffahrt mit Weichselkähnen (Getreide) und Flößerei (Holztraften). Die hygienischen Verhältnisse auf den Kähnen sind die primitivsten; enge räumliche Verhältnisse stehen mit Schmutz und Unsauberkeit in idealer Konkurrenz. Eine besondere Klasse von Menschen stellen nun die Flößer dar, die sogenannten Flissaken…“ und weiter „…Der größte Teil des eingeführten Holzes, das bei Schilno die Grenze passiert, gelangt auf der Weichsel nicht über Brahemünde hinab, da es zum Teil in Schulitz, dem Hauphandelsplatz für Eisenbahnschwellen, verbleibt, zum Teil in den Bromberger Kanal hineinschwimmt. Das übrigbleibende Fünftel bis Viertel legt, mit Ausnahme geringfügiger Mengen, den ganzen Weg nach Danzig zurück…“

Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Cholera

In Preußen wurde die Gefahr der aus Russland herannahenden Seuche erkannt. Durch die Einrichtung von Militärkordons sollte das Vordringen der Seuche verhindert werden. Die „Immediatkommission zur Abwehrung der Cholera“ hatte bereits Quarantänebestimmungen für Posen und Schlesien erlassen. Ab Juni 1831 wurden diese auf Westpreußen ausgedehnt. Seit April 1831 verlangte eine Vorschrift das Mitführen von „Legitimationskarten“. Diese zusätzlichen Personaldokumente sollten Auskunft über die Person, die Reiseroute und den Zweck der Reise geben. Ihre Kontrolle erfolgte an den Grenzstationen, bei Postämtern, Gasthöfen und durch Schiffer und Fuhrleute. Bei nicht ausreichender Legitimation musste der Reisende vor Ort in Quarantäne.


Am 15. Juni 1831erließ der Preußenkönig Friedrich Wilhelm das „Gesetz wegen Bestrafung derjenigen Vergehungen, welche die Übertretung der – zur Abwendung der Cholera – erlassenen Verordnungen betreffen“. Wer sich den Anweisungen zur Eindämmung der Cholera widersetzte, musste mit mehrjähriger Festungs- oder Zuchthaushaft rechnen. Verstöße gegen die Weisungen der Grenzposten oder Nichteinhaltung der Quarantänebestimmungen hatten de facto die Anwendung des Kriegsrechts zur Folge.

„Mit Rücksicht auf den Ausbruch der Cholera in Russisch-Polen und darauf, daß dieselbe besonders durch den Schiffsverkehr und die Holzflößerei bereits in den Preußischen Landen an der Weichsel Verbreitung gefunden hat, und in Anbetracht der Gefahr, welche für die Einwohner unseres Verwaltungs-Bezirks durch das Näherrücken dieser Krankheit zur Zeit herbeiführt“ erließ die Königliche Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin am 20.11.1872 die Polizei-Verordnung betreffend Maßnahmen gegen Einschleppung der Cholera durch Schiffer und Flößer. Diese beinhaltete unter anderem die Einrichtung von Kontrollstellen bei Schwedt und Oderberg an der Oder. Sie waren direkt den örtlichen Polizeibehörden unterstellt. Bei Bedarf wurde für die Durchführung von Revisionen ein Arzt hinzugezogen. Jeder Schiffer und Flößer hatte an den Kontrollstellen die Besatzung seines Fahrzeuges einer Revision zur Feststellung des Gesundheitszustandes unterziehen zu lassen. Die bei unauffälligem Befund darüber erteilte Bescheinigung war auf Verlangen jeder Polizei-Behörde vorzuzeigen. Der Besatzung der Schiffe und Flösse war es nicht gestattet, ohne Wissen der Polizei-Behörde ihr Fahrzeug zu verlassen. Erst wenn der unbedenkliche Gesundheitszustand festgestellt war, durften die Besatzungsmitglieder von ihrem Fahrzeug entlassen werden. Brach während der Reise auf dem Fahrzeug die Cholera aus, hatte der Schiffer oder Flößer in der Nähe der nächstgelegenen Ortschaft die Fahrt zu unterbrechen und den Ausbruch der Seuche unverzüglich der örtlichen Polizei-Behörde zu melden.


Spitta schreibt in „Grundriss der Hygiene“: „…Droht eine Cholerainvasion von der östlichen Grenze Deutschlands, so tritt ein umfassender Wach- und Kontrolldienst auf den östlichen Wasserstraßen in Tätigkeit, um eine Einschleppung der Cholera auf dem Wasserwege (hauptsächlich durch die russischen Flößer) zu verhüten. Die Überwachungsstellen sind bisher im gegebenen Fall sowohl an der Memel und Weichsel, als auch in den anderen mehr westlich gelegenen Stromgebieten eingerichtet worden. Grundsätze für die gesundheitliche Überwachung des Binnenschiffahrts- und Flößereiverkehrs finden sich in der Anlage 9 der amtlichen Anweisung zur Bekämpfung der Cholera….“

Der preußische Minister für Handel und Gewerbe erließ 1893 eine Polizei-Verordnung über den Schiffsverkehr auf dem Stromgebiet der Elbe während der Cholerazeit. Demnach war jeder Schiffer und Flößer verpflichtet, an den durch große weiße Flaggen gekennzeichneten Kontrollstationen oder auf Verlangen der Revisionsbeamten auch außerhalb dieser Stationen zu halten, das Untersuchungspersonal an Bord zu nehmen und den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. Diese Verordnung trat für Havel und Spree und deren Nebengewässern, Finowkanal und Oder-Spree-Kanal in Kraft. Die Kontrollstationen wurden in Potsdam, Eberswalde, Berlin und Fürstenwalde eingerichtet.

Bericht von Dr. Wilhelm Wagner, nach amtlichen Quellen bearbeitet 1831

Aus dem Jahre 1831 existiert ein sehr detaillierter Bericht, der das erstmalige Vorrücken der Choleraüber die Märkischen Wasserstraßen nach Berlin dokumentiert: „Die Schiffahrt auf dem die Oder mit der Havel verbindenden Finow-Kanal bot ein besseres Mittel zu ihrer (der Cholera, d. Autor) weiteren Verbreitung dar, und kam sie, obschon auf einem bedeutenden Umwege, durch den Finow-Kanal zur Havel, von dieser bei Spandau zur Spree und so nach Charlottenburg. Rasch nach einander erschien sie in den letzten Tagen des Augusts und den ersten Tagen des Septembers in vielen an dem gedachten Wege belegenen Ortschaften: in Niederfinow am 20sten August, in den Gewerken bei Neustadt-Eberswalde am 2ten September, in Hegermühle am 29sten und in Steinfurth am 30sten Aug., desgleichen in Schöpfurth am 2ten September, in Marienwerder am 30sten August, in Zerpenschleuse am 24sten August, in Malz am 3ten Setember, in Oranienburg am 6ten Septbr., in der Contumaz bei Spandau am 3ten Septbr., und am 29sten August in Charlottenburg. – Hinsichtlich der Ortschaften Niederfinow, Hegermühle, Steinfurth und Zerpenschleuse sagt die Königl. Regierung zu Potsdam (Immed. Zeitungs-Bericht August 1831)ausdrücklich: es unterliege wohl keinem Zweifel, daß die Krankheit nach den genannten Orten durch Schiffer verschleppt worden sei, und der Gen.Sanit.Bericht vom Jahre 1831 enthält dazu noch folgende interessante Angaben:

Ende Juli kam eine bedeutende Menge Floßholz, welches im April von Breitenfeld und Korkendorf bei Flatow in Westpreußen abgegangen war, auf dem Lieper See an, um unter Aufsicht des Spediteurs Neumann in Neustadt-Eberswalde zum Durchgange durch den Finow-Kanal in schmalere Flöße gebracht zu werden. dasselbe war mit 40 Arbeitern aus Korkendorf und Driesen, unter der eigenen Führung der Kaufleute Wiesener und Fellmer aus Hamburg bemannt. Diese 40 Arbeiter waren mit visirten Gesundheitskarten versehen, keiner von ihnen soll unterwegs erkrankt sein. Am 3ten August wurden sie sämtlich nach ihrer Heimath entlassen, und der Spediteur nahm vom 5ten August neue Arbeiter aus mehreren Orten in der Gegend des Lieper Sees an, die das Floßholz zur Durchfahrt einrichten mussten, und nach der Versicherung des Neumann mit den bereits abgegangenen westpreußischen Flößern in keine Berührung gekommen sind. Das Umbrechen der Flöße geschah unter der Aufsicht des Verbandmeisters Israel aus Niederfinow. Die Hütten, die sich die westpreußischen Arbeiter auf ihren Flößen errichtet hatten, waren von eichenen Stabhölzern erbauet, die nach dem Abgang jener Arbeiter sofort in einen Kahn geladen und für gedachtes Handelshaus nach Spandau geschifft wurden. Das auf den Flößen befindliche Stroh, Heu, die Kochtöpfe und andere unbrauchbare Geräthe wurden nach der Versicherung des Neumann sogleich ins Wasser geworfen, und nur die von den Wartheflößern gebrauchten Floßstangen, Laufbretter, Sprak- und Pätschhölzer zurückbehalten. Die neu gebildeten Flöße, eines von 775, das andere von 737 Stück Holz wurden dem Regimenter Schwenfeld aus Schöpfurth übergeben. Aber bereits am 15ten August erkrankte darauf der Arbeitsmann Kegeler unter den Zufällen der Cholera; derselbe wollte sich nach Schöpfurth fahren lassen, und starb schon denselben Tag bei Hegermühle. Ebenso starben am 16ten von demselben ersten Floße die Arbeiter Labadke und Grumze, die erst am 12ten aufs Floß gekommen waren, unter gleichen Symptomen. Die Häuser in Schöpfurth in denen Ladke und Grumze gestorben waren, und die Flöße, wurden vom 17ten bis 19ten unter Contumaz gestellt, während welcher noch der Bursche Müller aus Niederfinow und der Arbeitsmann Müller aus Schöpfurth, die auch beim Umbrechen der Flöße gewesen waren, erkrankten und starben. Dennoch erklärten die Aerzte, noch unbekannt mit der asiatischen Cholera, das Erkranken der genannten Individuen für unverdächtig, und das erste Floß ward am 20sten August, das zweite am 25sten bei Neustadt- Eberswalde durchgeschleust. Auf jenem ersten Floße starben in den ersten Tagen des Septembers noch die Gebrüder Wendt aus Marienwerder, auf dem 2ten erkrankte weiter keiner. Gegenwärtig sind die die Aerzte, welche die gedachte Untersuchung hatten, der Meinung, daß diese Individuen an der asiatischen Cholera gelitten haben, und man kann solche als die Ersten betrachten, welche im diesseitigen Regierungsbezirke dieser Seuche zum Opfer fielen.

Ein zweiter Transport von Floßholz war in den Lieper See unter dem Regimenter Krause schon im Juli angekommen, und zwar von Rudmannsgut an der Drage in der Neumark, mit 30 Mann aus der dortigen Gegend, unter denen (nach Aussage des Spediteurs Dielitz in Neustadt-Eberswalde) keiner erkrankte und die alle am 19ten Juli von Liepe nach ihrer Heimath entlassen wurden. Das Stroh, woraus auf dem Flosse des Krause Hütten errichtet waren, eignete sich der Verbandmeister Israel aus Niederfinow, der die Hütten abbrach, zu, und verbrauchte es angeblich zu Streu bei seinem Viehe.

Dies Floßholz ging auch im August durch den Finow-Kanal, ward aber bei Zerpenschleuse, wo bereits auf einem Heukahne ein Schiffer an der Cholera gestorben war, angehalten. Hier übernahm der Regimenter Specht aus Neustadt-Eberwalde, im Auftrage des gedachten Spediteurs Dielitz , die Führung von dem bisherigen Regimenter Zimmermann am 1sten September, und starb an der asiatischen Cholera am 5ten September. Vorher übergab er seinem Sohne sein Geld, seine Uhr und seine Papiere. Der Sohn ging sogleich nach Neustadt zurück, blieb 8 Tage gesund, erkrankte und starb am 9ten Tage, und nach ihm seine Schwester und seine Mutter. Das Floßholz des Specht ward vom Regimenter Zimmermann wieder übernommen, der damit am 28sten Septbr. von Zerpenschleuse abging, am 9ten October in Spandau ankam, und es daselbst dem Zimmermeister Brettschneider überlieferte, welcher es einige Tage darauf mit dem Regimenter Hey nach Havelberg abgehen ließ, auf welcher ganzen Tour Niemand weiter erkrankte.

Allen diesen, jedoch hauptsächlich nur nach den Angaben des Spediteurs ermittelten, Umständen zu Folge ist es möglich, daß die asiatische Cholera hauptsächlich durch den Transport des Floßholzes und zwar des zuerst erwähnten, aus Westpreußen, welches unter dem Schwenfeld den Finow-Kanal passirte, sowohl dahin und in die Orte Zerpenschleuse, Marienwerder und Steinfurth, als vorher schon nach Schöpfurth, Hegermühle, Niederfinow und bei Neustadt gelangt, vielleicht auch auf mehrere Schiffer im Finowkanal fortgepflanzt worden ist…“

Abgesehen davon, dass Flößern der traurige „Ruhm“ zuteilwurde, als erste für die Ausbreitung der Cholera westlich der Oder gesorgt zu haben ist dieser Bericht noch aus mehreren Gründen interessant:

1.) Beeindruckend ist die Größe der Floßholztransporte. Die genannte Anzahl von 775 Stämmen in einem Floß lässt auf etwa 30 Tafeln bei 2-lagiger Bauweise schließen. Ob zu dieser Zeit 2-lagig gefahren wurde ist jedoch fraglich. Ein solcher Floßzug dürfte dann eine Länge von etwa 450 bis 500 Meter haben. Es liegen jedoch keine gesicherten Angaben über die zulässigen Abmessungen der Flöße zu dieser Zeit vor. Vermutlich waren nur 8 Fuß Breite der Flöße auf dem Finowkanal zulässig. Damit dürfte die Anzahl der Tafeln nochmals 60% höher liegen. Um 30 Tafeln durch eine Finowkanal-Schleuse zu bringen sind mindestens 8 Schleusungen bei den üblichen doppeltbreiten Schleusen mit versetzten Häuptern erforderlich. Diese wasser- und zeitsparende Bauweise der Schleusen wurde jedoch erst ab 1845 mit dem einheitlichen Finow-Maß eingeführt. Um einen Transport dieser Größe durch eine Schleuse zu bringen, war sicher mindestens ein ganzer Arbeitstag erforderlich. Alleine für die Schleusungen zwischen Liepe und Spandau waren schätzungsweise 2 Wochen erforderlich. Hinzu kommt noch die Zeit für das Zurücklegen der Strecken zwischen den Schleusen.

2.) Offensichtlich wurden Floßholztransporte über längere Distanzen nicht von einem Spediteur oder Regimenter mit ihren Mannschaften ausgeführt. Im konkreten Fall haben Flößer aus Westpreußen unter Leitung Hamburger Kaufleute das Holz bis nach Liepe transportiert. In Liepe wurde eine neue Mannschaft aus der Region angeworben, von der das Umverbinden in finowkanalgerechte Tafeln auszuführen war. Ein Eberswalder Spediteur hatte inzwischen das Holz übernommen. Für die Überwachung des Umverbindens wiederum war der Verbandsmeister verantwortlich. Ein Regimenter mit seinen Leuten sollte das Holz durch den Finowkanal bis nach Spandau bringen. Dort wurde der Transport von einem weiteren Regimenter übernommen und zu seinem Zielort an der Elbe geführt. Hier wird sichtbar, dass für den sicheren Transport von Floßholz Kenntnisse der jeweiligen Wasserstraße unabdingbar sind. Unter diesem Gesichtspunkt wäre es sinnvoll, auf einer Strecke von weniger als 100 Kilometer zweimal die Besatzung zu wechseln.

3.) Die Flößer jener Zeit waren nicht nur den Gefahren, die sich aus der Ausübung ihres eigentlichen Gewerbes ergaben ausgesetzt. Die unzureichenden hygienischen Bedingungen während der Fahrt über viele Tage und Wochen förderte nicht selten den Ausbruch schwerer Krankheiten.

Bericht von August Hirsch über die Cholera-Epidemie in den Provinzen Posen und Preußen

Der Arzt und Medizinhistoriker August Hirsch war Mitbegründer der Cholera-Kommission des Deutschen Reiches. Im Auftrag dieser Kommission bereiste er von August bis September 1873 die Provinzen Posen und Preußen. Sein Bericht ist auch aus der Sicht der Flößerei hochinteressant, gibt er doch einen zum Teil sehr detaillierten Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Flößer zu dieser Zeit.

Nach Hirsch hatten die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt, dass die Cholera nicht unerwartet nach Posen und Preußen vordrang. Die Epidemien der vergangenen Jahre gelangten auf dem Wasserweg von Polen nach Preußen. Sie wurden vorzugsweise durch Holz- und Getreidetraften, sowie Weichselkähne eingeschleppt. Bevor Hirsch den Verlauf der Epidemie schildert, erläutert er die verschiedenen Arten der auf den Wasserstraßen zwischen Polen und Preußen verkehrenden Wasserfahrzeuge. Demnach bestand der größte Teil der Weichselfahrzeuge „aus Holzflößen oder Holztraften, die entweder nur der Stämme selbst wegen herabgeschafft werden, oder gleichzeitig zum Transport von Balken, Bohlen und Schwellen dienen, oder auch (wie jedoch in diesem Jahr sehr selten) Getreide führen; jedes Floß wird durchschnittlich von neun Flößern bedient, welche in kleinen Strohhütten auf dem Floße leben und außer der armseligen Kleidung, welche sie fortdauernd tragen, gewöhnlich nichts weiter als einen Ranzen mit sich führen.“ Für den Floßeigentümer war auf dem Floß eine einfache Holzhütte vorgesehen.

In der Zeit vom 15. Mai bis 30. August passierten 23952 Flößer auf der Weichsel die deutsch-polnische Grenze bei Schilno. Legt man die durchschnittliche Besatzungsgröße zu Grunde, müssen währen dieser Zeit mehr als 2700 Flöße auf der Weichsel nach Deutschland gelangt sein. Hirsch macht auch Angaben zur Zusammensetzung der Floßbesatzungen. ¾ der Flößer stammte aus Galizien. Der Rest setzte sich aus Russen, Polen und vor allem Deutschen zusammen. Die deutschen Flößer waren überwiegend in den Regionen, die unmittelbar an Polen und Galizien grenzten, zu hause. Lagen die Bestimmungsorte der Flöße an der Weichsel, führte die ursprüngliche Besatzung den Transport bis zum Ziel, größtenteils bis nach Danzig. Eine nicht unbeträchtliche Menge des Floßholzes war für den Weitertransport in Richtung Westen über die Brahe und den Bromberger Kanal zur Oder hin bestimmt. In diesem Fall wurde die Besatzung durch deutsche Flößer ersetzt. Der Wechsel der Besatzung erfolgte entweder schon nach dem Passieren der Grenze in Schulitz auf der Weichsel oder erst in Nakel im Bromberger Kanal.

Zur Abwehr und Eindämmung der Cholera wurden von den Behörden verschiedene Maßnahmen ergriffen. So wurde in Schilno eine ärztliche Revisionsstation errichtet, in der sich alle eintreffenden Flößer in eine fünftägige Quarantäne begeben mussten. Für die an Cholera Erkrankten war die Aufnahme in ein Lazarett vorgesehen. Es wurde sogar die Forderung erhoben, allen Flößen, auf denen erkrankte Flößer vorgefunden wurden, die Weiterfahrt nach Preußen zu verweigern. Diese Maßnahme wurde jedoch nicht realisiert, da sie mit einer Unterbrechung des internationalen Verkehrs und unkalkulierbaren Folgen verbunden gewesen wäre.

In Schilno trafen vom 15. bis 31. Mai 1873 5555 und vom 1. bis 30. Juni1873 8753 Flößer ein. In Anbetracht dieser enormen Menschenmenge war die ärztliche Überwachung praktisch nicht möglich. Außerdem stellte sich die Versorgung der Flößer mit Lebensmitteln als unlösbares Problem dar. Selbst die Einhaltung der Quarantäne war äußerst problematisch und musste letztendlich aufgegeben werden.

Eine weitere, bei Schulitz eingerichtete Quarantänestation wurde von den Flößern umgangen. Deshalb erwies sich die Quarantäne insgesamt als sinnlos. Da in Schulitz der Wechsel der Besatzung erfolgte, wurden die Flößer bereits vor dem Erreichen der Quarantänestation entlohnt und aus dem Dienst entlassen. Sie traten den Rückweg auf dem Landweg an. Damit wurde die Verbreitung der Krankheit noch weiter gefördert. Letztendlich beschränkte man sich auf die Einrichtung mehrerer Revisionsstationen. Hier wurden die Flöße so lange festgehalten, bis die ärztliche Untersuchung der kompletten Besatzung erfolgt war. Der Kontakt der Flößer mit der Landbevölkerung sollte möglichst verhindert werden. Deshalb brachte man zurückgewiesene, also erkrankte Flößer umgehend mit der Eisenbahn in ihre Heimat zurück. Die dafür verwendeten Waggons, sowie die sanitären Einrichtungen auf den Bahnstationen hat man anschließend gründlich gereinigt und desinfiziert.

Alle ankommenden Flößer, einschließlich ihrer sämtlichen Kleidungsstücke mussten desinfiziert werden. Die Strohhütten der Flöße, auf denen Cholera-Kranke angetroffen wurden, waren zu verbrennen. Alsbald traten jedoch auch Erkrankungen bei deutschen Flößern nach dem Wechsel der Besatzung auf obwohl die neue mit der alten Floßmannschaft keinerlei Kontakt hatte. Damit stand fest, die Cholera wird nicht nur durch die Flößer selbst, sondern auch durch die Flöße übertragen. Deshalb stellte Hirsch den Nutzen der Revisionsstationen grundsätzlich in Frage. Die Gefahr der Verbreitung der Cholera wurde durch die Konzentration von Menschen an einem Ort sogar noch verstärkt. Die Desinfektion der Flößer erwies sich als eine sinnlose Maßnahme. Ein Floßeigner soll sich bei seiner Ankunft in Danzig zur vorgeschriebenen Desinfektion so geäußert haben: „Nicht einmal die Läuse sind davon gestorben.“

Bericht des Militärarztes Friedheim 1894

Uns liegt der Bericht des Militärarztes Friedheim vor, der über die Einschleppung der Cholera durch Schifffahrt und Holzflößerei aus Russisch –Polen nach Westpreußen im Jahre 1894 ausführlich berichtet. Der Bericht stammt als genau aus der Zeit, als die Einfuhr von Holz aus Russland ihren Höhenpunkt erreicht hatte. Friedheim beschreibt den Landverkehr nach Polen abseits der Eisenbahnstrecken zu jener Zeit als unbedeutend. Der Warenverkehr wurde hauptsächlich auf dem Wasserweg abgewickelt. Hier stellte die Weichsel den wichtigsten Handelsweg dar. Im Gegensatz zu anderen großen deutschen Strömen verkehrten auf der Weichsel fast ausschließlich Segelschiffe. Diese waren sehr stark von Wind und Wetter abhängig und oft gezwungen weit ab eines Hafens längere Zeit festzuliegen. Die einfache Ausstattung dieser Fahrzeuge ließ kaum die Erfüllung der einfachsten Forderungen der Hygiene zu.

Friedheim schreibt: „…. Bildet diese sanitär ungünstig gestellte Schifferbevölkerung, deren Leben sich weit mehr wie auf anderen Strömen auf dem Wasser konzentriert, schon eine Bevölkerungsklasse, welche für die Cholera ganz besonders empfänglich erscheint, so ist dies nicht weniger der Fall bei allen übrigen mit ihrem Erwerb auf die Weichsel angewiesenen Arbeitern, wie Buhnenarbeitern, Holzwäschern, Stauern usw. – Alle diese Menschen leben in geradezu glänzenden Verhältnissen gegenüber jener Gruppe von Leuten, welche dem gesamten Verkehr auf der Weichsel sein charakteristisches Gepräge verleihen, den Flößern. Das vom Auslande her eingeführte Holz bildet für die Weichsel den wesentlichsten Handelsartikel, und wie der Wassertransport derselben die Erwerbsquelle für viele Tausende von Flößern ist, welche alljährlich mit dem Holz zu Tal schwimmen, so bringt die Bearbeitung desselben an den Ufern des Stromes Beschäftigung und Lohn für weite Volkskreise. Welchen Wert das Holz repräsentiert, mag man daraus erhellen, daß bis Danzig, wohin nur ein Viertel bis Fünftel der gesamten eingeführten Menge gelangt, allein für 10 – 13 Millionen Mark Hölzer alljährlich gebracht werden.

Im schroffsten Gegensatz zu dem Wert des Gegenstandes, der ihnen anvertraut ist, steht die Menschenklasse, welche den Transport des Holzes besorgt. Die ganze Lebenshaltung der „Flissaken“ ist so elend und dürftig, daß es für jeden Kenner dieser Verhältnisse als selbstverständlich erscheinen muß, daß sie bei Ausbruch einer Seuche derselben keinen Widerstand leisten können. Menschen, die wochen- und monatelang halb nackt bei Wind und Wetter auf dem Strom hausen, deren elende, von Schmutz und Ungeziefer starrende Strohhütte mit ihrem dürftigen Strohlager keinerlei gesicherte Unterkunft gewährt, die mangelhaft ernährt zu größten Exzessen in Essen und Trinken neigen, denen der Schnaps kein genügendes Reizmittel mehr ist und die ihn durch Äther und „Pain expeller“ ersetzen, solche Menschen bieten naturgemäß einer Seuche wie der Cholera das beste Angriffsobjekt. Unter diesen Umständen muß man zugeben, daß mit dem Eintritt der rund 20000 Flößer, welche alljährlich bei Schilno die Grenze passieren, Westpreußen in sanitärer Beziehung einer viel größeren Gefahr ausgesetzt ist wie irgendeine andere preußische Provinz….“

Friedheim beschreibt weiter die Ausbreitung in Westpreußen entlang der Weichsel, vom Grenzort Schilno bis nach Danzig. Von der Seuche besonders betroffen waren die auf dem Strom beschäftigten Personen, also Schiffer und Flößer. Als Ursache für das weitere Vordringen der Seuche wurden insbesondere die völlig unzureichenden hygienischen Bedingungen am und auf dem Strom, sowie die unzulässige Nutzung des Weichselwassers, selbst für die Speisenzubereitung, ausgemacht. Ein besonderes Phänomen trat während des Hochwassers im Sommer 1894 auf. Während dieser Zeit kamen Schifffahrt und Flößerei völlig zum Erliegen. Gleichzeitig kam die Cholera zum Stillstand. Diese Tatsache wurde als Beleg für die herausragende Bedeutung der Verkehrsbedingungen bei der Ausbreitung der Seuche gewertet. Das wurde noch durch eine weitere, bisher unbeachtete Phase der Cholera-Epidemie untermauert. Die Seuche folgt nicht mehr, wie bisher dem Stromverlauf, sondern breitet sich von der Weichsel nach Osten aus. Betroffen davon waren besonders die Kreise Marienburg in Westpreußen und Elbing. Die Cholera schritt jetzt ziemlich genau entlang der sogenannten Flößerstraße, dem Weg, den die Flößer bei ihrer Rückwanderung nach Polen benutzen, voran.

Bericht der Thorner Presse 1894

Zum Verlauf der Cholera berichtete Die Thorner Presse im Juni 1894: „… Auch heute läßt sich melden, daß die Cholera in Schillno keine weitere Ausdehnung genommen hat; die Zahl der Erkrankungen hat sich nicht vermehrt, sie ist bis jetzt auf 5 beschränkt geblieben, ebenso sind zu den 3 Todesfällen, welche bis Montag vorlagen, keine neue hinzugetreten. Zur Abwehr der Choleragefahr ist nun vom Herrn Minister auf Antrag des Herrn Staatskommissars für das Weichselgebiet die sofortige Eröffnung der Cholera-Überwachungsstation Schillno mit Bootsüberwachungsstelle Thorn verfügt worden. Ein für den Überwachungsdienst gecharterter Dampfer ist bereits aus Danzig hier eingetroffen; auch der hiesige Dampfer „Emma“ ist nach Schillno beordert. Des Weiteren sind alle zweckentsprechenden landespolizeilichen Maßnahmen zur Verhütung der weiteren Verschleppung der Seuche sowohl an der Grenze wie im Eisenbahnverkehr ohne Verzug angeordnet werden. Zur strengen Durchführung dieser Maßnahmen ist, wie schon gemeldet, Herr Regierungs- und Medizinalrath Dr. Bartnick aus Marienwerder hier eingetroffen. Gestern Abend traf auch Herr Regierungspräsident von Horn aus Marienwerder hierselbst ein, um sich von dem gegenwärtigen Stande der getroffenen Anordnungen zu überzeugen. Beide Herren begaben sich heute Vormittag nach Schillno, wohin sich heute Nachmittag auch Herr Landrath Krahmer wieder begeben hat. — Die in Schillno angestellten Ermittelungen haben ergeben, daß alle an der Cholera Verstorbenen Weichselwasser genossen haben. — Der bei Rudak plötzlich verstorbene Flößer ist beerdigt worden, nachdem Darmtheile von ihm zur bakteriologischen Untersuchung eingesandt worden sind; es ist noch zweifelhaft, ob auch bei ihm asiatische Cholera vorliegt. — Wie aus Schulitz gemeldet wird, hat auch der dortige Dampferbesitzer Gnoyke Weisung erhalten, mit seinen beiden Dampfern den Dienst bei der Cholera – Ueberwachungsstation anzutreten. — Nach amtlicher Nachricht ist in Warschau, Plock und Wloclawek unter den Schiffsarbeitern die Cholera ausgebrochen. Auch aus Galizien hört man von Erkrankungen. In Schillno halten sich viele galizische Flößer auf. — Am Montag Mittag ist nach Meldungen aus Danzig auch auf einem bei Plehnendorf an der Weichselmündung liegenden Floß ein kranker Flößer gefunden, der als choleraverdächtig in die dortige Baracke geschafft worden ist. Ein Theil der Floßmannschaft wurde gestern in Quarantäne gelegt, weitere 20 Mann wurden gestern früh mittels Eisbrechdampfers nach Dirschau geschafft und mit der Bahn an die Grenze befördert. Die Plehnendorfer Schleuse ist für Flößer geschlossen worden. Inzwischen ist bereits bei dem in der Cholerabaracke internirten Flößer die asiatische Cholera konstatirt worden. Bei dieser unerwarteten Wendung der Dinge sollen alle Cholera-Überwachungsstationen an der Weichsel wieder eröffnet werden. Ein bezüglicher Antrag ist vom Staatskommissar Herrn Oberpräsidenten von Goßler telegraphisch beim Herrn Minister gestellt worden. — Das Baden in der Weichsel und die Benutzung von Weichselwasser ist nun auch in der unteren Weichsel verboten worden. — Es darf wohl gehofft werden, daß es bei strengster Durchführung aller sanitären Schutzmaßregeln gelingen wird, die Seuche gänzlich zu unterdrücken und damit das drohende Gespenst der Cholera zu verscheuchen…“

Fazit

Der vorliegende Beitrag erhebt keinen Anspruch zur Darstellung der Cholera im 19. Jahrhundert aus epidemiologischer Sicht. Vielmehr soll hier die Rolle der Flößerei und vor allem die der Flößer während der großen Epidemien beleuchtet werden. Die hierzu gefundenen Berichte spiegeln recht eindrucksvoll die Arbeits- und Lebensbedingungen der Flößer wider. Sie entsprechen keinesfalls den aus heutiger Sicht oftmals romantisierenden Darstellungen der Flößerei. Die Flößerei war ein hartes und entbehrungsreiches Gewerbe. Bemerkenswert ist auch, wie genau das Schicksal einzelner Beteiligter schon vor mehr als 150 Jahren dokumentiert wurde. Flößer trugen nicht unwesentlich zur Ausbreitung der Cholera bei und waren gleichzeitig ihre ersten Opfer.


Eberhard Seelig

Januar 2019


Quellen:

  • Nolte-Schuster, Birgit: Medizingeschichte: Preußen im Kampf gegen die Cholera, in Deutsches Ärzteblatt 38/2007
  • Ewald, Walther: Soziale Medizin – Ein Lehrbuch für Ärzte, Studierende, Medizinal- und Verwaltungsbeamte, Sozialpolitiker, Behörden und Kommunen, 1911
  • Spitta, Oscar: Grundriss der Hygiene für Studierende, Ärzte, Medizinal- und Verwaltungsbeamte und er sozialen Fürsorge Tätige, 1920
  • Brauser, H.: Die Cholera-Epidemie des Jahres 1852 in Preussen – Statistische Zusammenstellung aus den Acten des Königlichen Ministeriums der Geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten, 1854
  • Wagner, Wilhelm: Die Verbreitung der Cholera im Preußischen Staate; ein Beweis ihrer Contagiösität, 1832
  • Müller, Paul Th.: Vorlesungen über Allgemeine Epidemiologie, 1914
  • Hirsch, August: Das Auftreten und der Verlauf der Cholera in den preußischen Provinzen Posen und Preußen während der Monate Mai bis September 1873 – Reisebericht, 1874
  • Teltower Kreisblatt: Polizei-Verordnung über den Schiffsverkehr auf dem Stromgebiet der Elbe während der Cholerazeit vom 31. August 1893, in Teltower Kreisblatt 9. September 1893
  • Polizei-Verordnung betreffend Maßnahmen gegen Einschleppung der Cholera durch Schiffer und Flösser vom 6. November 1872 der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, in Teltower Kreisblatt 20. November 1872
  • Zur Cholera, in Thorner Presse 7. Juni 1894


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